Massnahmen

Massnahmen

Sanierung und Erweiterung der Wassergewinnungsanlage Weihersgrund

Die Investitionen sind notwendig, um nach über 40 Jahren die Anlagen im Weihersgrund wieder in einen modernen, funktionstüchtigen Zustand zu versetzen. Ziel ist es, den Versorgungsauftrag "rund um die Uhr" sicherzustellen. Die Baumaßnahmen werden im Jahr 2012 abgeschlossen, wenn der Verband auf sein 100jähriges Bestehen zurückblicken kann.

Chronik des Baufortschrits

Zeitabschnitt Maßnahme
2004 Zustandsermittlung der Brunnen
2006 Errichtung von zwei Grundwassermessstellen im Weihersgrund
2006 Erstellung eines Sanierungskonzeptes für das Gewinnungsgebiet Weihersgrund
Juni 2008 - September 2008 Erkundungsbohrungen und Neubau Kieselbrunnen
Dezember 2008 Bau Beobachtungspegel am Kieselbrunnen
April 2009 - Juni 2009 Überbohrung und Neuverrohrung Kieselbrunnen
05.06.2009 Beschluss des Bauentwurfs zum Sanierungskonzept
November 2009 - Dezember 2010 Sanierung NSH Steinmark und Mittelspannung
November 2009 - April 2010 Wegebau im Gewinnungsbebiet
26.05.2010 Spatenstich Los 2 und Los 3
Mai 2010 - Juni 2012 Neubau Hochbehälter und Sanierung MH Weihersgrund
Mai 2010 - Juli 2011 Brunnenabschlussbauwerke und Rehabilitation der Rohwasserleitungen
Juni 2011 - Juli 2012 Elektrische und fernwirktechnische Ausrüstung
August 2010 - Juni 2012 Anlagenbau im MH Weihersgrund
Juni 2012 Wegewiederherstellung und Baustellenräumung
Juli 2012 Abschluss der Gesamtmaßnahme
Juli 2012 Feierlichkeiten zur Inbetriebnahme und zum 100-jährigen Jubiläum des Zweckverbandes

Neuerschließung der Wasserversorgungsanlage Wachengrund

Nachdem bereits 1978 die Grundsatzentscheidung zum Aufbau eines “zweiten Standbeines" vom Verband getroffen wurde, wurde im Jahre 1995 mit dem Ausbau von 3 neuen Brunnen zur Trinkwassergewinnung begonnen. Im Jahre 2000 wurde als erstes der Wiesenbrunnen fertig gestellt und steht seitdem als Notbrunnen zur Verfügung. Ende des Jahres 2001 wurde die Ausschreibung des Maschinenhauses Wachengrund durchgeführt, welche mit der Beauftragung der Fa. Haschke, Bad Königshofen am 03. April 2002 durch den Verbandausschuss den Abschluss fand.

Chronik des Baufortschrits

Zeitabschnitt Maßnahme
03.04.2002 Vergabe in der Verbandausschussitzung
17.04.2002 Baubeginn / Baueinweisung
08.05.2002 Baustelleneinweisung, Baustraße und Behelfsbrücke
13.05.2002 - 04.07.2002 Rohrleitungs- und Kabelverlegung
09.07.2002 Baueinweisung Bauwerk
11.07.2002 - 29.07.2002 Aushub der Baugrube
27.08.2002 Erstellung Maschinenhaus und Saugbehälter
09.12.2002 Aufrichtung Dachstuhl
13.12.2002 Richtfest
März 2003 Baubeginn Aufbereitungstechnik und Installation
April 2003 Baubeginn Anschluss der Brunnen 2 und 3
Juni 2003 Baubeginn Elektro- und Fernmeldeanlage
April 2004 Abschluss der Baumaßnahme

Verbaute Mengen

Material Mengen
bewegte Aushubmassen (Leitungsbau und Bauwerk) ca. 12.000 m³
Beton, B 25, Behälter und Keller wasserundurchlässig 710 m³
Baustahl als Stabstahl- und Mattenbewehrung 93.500 kg
damit Bewehrungsgrad ca. 130 kg/m³
Mauerwerk als Kalksandsteine und Filtersteine ca. 570 m²
Sparren und Pfetten des Dachstuhls ca. 950 m
Dachfläche (Bretterung, Dachdeckung) ca. 400 m²
Wasserleitung aus PE 100 Da 180/160/125/110 ca. 3.000 m
Wasserleitung aus GGG ZM DN 200 73 m
Installation aus PE-HD DN 50 bis 200 ca. 62 m
Edelstahlinstallation DN 50 bis 200 ca. 100 m
Kanalrohrleitungen DN 200 bis DN 400 310 m
Mittelspannungskabel ( 20 kV ) 2.860 m
Niederspannungskabel ( 1 kV ) 2.100 m
Fernmeldekabel 3.560 m
Kabelleerrohre Da 63, 110 und 160 1.650 m
Sickerleitungen im Leitungsbau und um das Bauwerk ca. 500 m
  • Stand vom: 22.07.16
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