Versorgungsnetz

Versorgungsnetz

Von der Aufbereitungsanlage im Weihersgrund, die ca. auf 391 Metern liegt, kann fast das ganze Versorgungsgebiet mit annähernd 100 Quadratkilometern im freien Gefälle, also ohne Einsatz von Pumpen, erreicht werden. Aufgrund der geologischen Lage der Aufbereitungsanlage Wachengrund ist hierfür stets eine Zwischenförderung erforderlich. Zunächst fließt das Trinkwasser jedoch in so genannte Hochbehälter, die so groß sind, dass unter normalen Umständen aus ihnen der Wasserbedarf für ca. 24 bis 36 Stunden gedeckt werden kann. Notwendig ist diese Zwischenspeicherung aus mehreren Gründen:

  • Sicherstellung eines gleichmäßigen Wasserdrucks und Versorgungssicherheit im Störfall
  • Deckung des Spitzenverbrauches z.B. zur Mittagszeit
  • Versorgung auch bei Wartungs- bzw. Reparaturarbeiten

Aufgrund der Lage der Höhenzüge bzw. Täler im Versorgungsgebiet ergibt sich ein nördlicher und ein südlicher Versorgungsbereich. Vom Hochbehälter Trauberg im Norden, welcher im Regelfall alleinig durch das Gewinnugsgebiet Wachengrund gespeist wird, werden die Orte Glasofen, Marienbrunn, Marktheidenfeld, Hafenlohr, Windheim und Bergrothenfels versorgt.
Der südliche Bereich, gespeist von der Gewinnungsanlage Weihersgrund, wird über die Hochbehälter Eichholz, Michelrieth und Boxberg versorgt. Die Hochbehälter Michelrieth und Bischbrunn müssen über zusätzliche Pumpen befüllt werden, da dort aufgrund des Höhenunterschiedes kein freier Zulauf gegeben ist.

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