Zukunftssicherung

Zukunftssicherung

Die Hauptaufgabe des Zweckverbandes wird es auch zukünftig sein, Trinkwasser in der gewohnten, ausgezeichneten Qualität und in ausreichender Menge zur Verfügung zu stellen. Um die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Brunnen im Weihersgrund auch langfristig zu sichern, muss deren jährliche Fördermenge auf 600.000 Kubikmeter begrenzt werden. Da gleichzeitig der Wasserbedarf durch die Entwicklung der Gemeinden weiter steigen wird, hat der Zweckverband schon im Jahr 1991 entsprechende Studien über die Möglichkeiten der zukünftigen Bedarfsdeckung durchführen lassen. Nach Abschluss aller Untersuchungen im Sommer des Jahres 2001 besteht unter allen beteiligten Fachleuten die einhellige Meinung, dass eine zukunftsorientierte gesicherte Wasserversorgung in unserem Gebiet nur durch die Erschließung neuer Brunnen gewährleistet ist. Die Verwendung von Regenwasser zur Toilettenspülung sowie zur Bewässerung der Gärten in den Haushalten, die Kreislaufführung von Betriebswasser in Gewerbebetreiben sowie weitere Wassersparmaßnahmen werden die Versorgungssituation zwar verbessern, können aber des zukünftig entstehende Defizit zwischen Bedarf und reduzierter Fördermenge nicht vollständig ausgleichen. Auch über benachbarte Wasserversorger ist die Bedarfsdeckung mit ökonomisch vertretbarem Mitteln nicht möglich. Folgerichtig wurde in der Verbandsversammlung am 22.08.2001 der Ausbau einer Brunnenanlage mit einer entsprechenden Aufbereitung im Wachengrund beschlossen.
Glücklicherweise wurden in diesem Tal schon im Jahr 1993 bei Probebohrungen ausreichende Wassermengen gefunden, die einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleisten. Die Gesamtanlage wurde so verwirklicht, dass deren Betrieb unabhängig von den bestehenden Brunnen und der Aufbereitungsanlage im Weihersgrund möglich ist. Dadurch wird es u.a. auch möglich, die längst überfälligen Sanierungsarbeiten an den alten Fördereinrichtungen vorzunehmen.

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